Abakus & Luftikus vereint?

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Ein erster Rückblick auf Abakus & Luftikus

Was ist jetzt also herausgekommen? Diese Frage stellten uns jene Personen, die nicht am Workshop letzten Freitag und Samstag in Wien teilnehmen konnten. Das Interesse war sehr groß, Anfragen kamen sogar vom deutschen Nachbarn, aus unterschiedlichen Städten, Universitäten und Institutionen. Die eine Antwort gibt es nicht, denn die Ergebnisse sind vielschichtig, erkenntnisreich und regen zum Nachdenken an.

Das Desingforum im Museumsquartier war als Veranstaltungsort ideal. Zwei Räume, ein geschützter für die Impulse und ein offener für die Gruppenarbeiten. Zusammengekommen waren Menschen aus ganz Österreich – Vorarlberg, Salzburg, Steiermark, Wien, Niederösterreich und aus Deutschland. Die Teilnehmer setzten sich aus einem Gemisch von Beratern und Kreativschaffenden zusammen. Alle waren neugierig, gespannt auf die Inhalte und mit Aufmerksamkeit bei der Sache.

Das Team

Wir – Barbara und Max Niederschick sowie Sabine Wolfram – haben das erste Mal gemeinsam mit dem renommierten Autor und Coach Joachim Kobuss aus Berlin zusammengearbeitet. Während der Planungsphase nahmen wir uns ausreichend Zeit dafür, die einzelnen Abfolgen durchzudiskutieren, Methoden auszuprobieren, wieder zu verwerfen und neu zu designen. Auch wir sind ein Gemisch aus „Abaküssen & Luftibussln“ wie ein Teilnehmer den Titel liebevoll umbenannte. Unser Partner Andreas Lercher, unterstütze uns mit einer ausführlichen Dokumentation mittels Livemapping, indem er die Gedanken von Joachim und von den Teilnehmern mit aufgezeichnet hat. Das besonderes daran ist, dass Gedankengänge auch im Nachhinein wieder leicht nachzuvollziehen sind, Verweise auf externe Quellen integriert werden können und wichtige Aspekte nicht verloren gehen. Unser Zusammenspiel haben wir sehr genossen.

Inszenierung

Die Mixtur aus theoretischen Impulsen und praktischen Kreativtechniken zog sich durch die beiden Tage. Joachim führte die Teilnehmer mit unterschiedlichen Inputs und Fragen – basierend auf Thesen aus seinen Publikationen – an die Themen heran. Barbara verpackte diese Inputs in abwechslungsreichen Techniken. Ziel war es, dass die Teilnehmer das neu erworbene Wissen – mittels gedächtniswirksamen Verarbeitungsprozessen in unterschiedlichen Sinnesmodalitäten – transformieren. Das bedeutet, Verknüpfungen und Beziehungen selbst herzustellen und das eigenen Lösungspotential anzuregen.

Inszeniert ist wohl der richtige Begriff dafür. Sitzen, gehen, schreiben, an die Wand kleben, diskutieren oder nachdenken, alles war dabei. Bewusst gestellte Fragen, die zum Überlegen anregen, wurden gleich in die nächste Übung praktisch eingebaut. Quasi on-the-fly hat Barbara die einzelnen Formate adaptiert und auf die Aspekte der Teilnehmer abgestimmt. Max und Sabine hatten eine starke Beobachterfunktion inne, um auch hier entsprechende Rückmeldungen geben zu können und hielten den Rahmen. Gerade das Thema finden wir bei gelungenen Kooperationen äußerst wichtig. Es muss nicht immer jeder die erste Geige spielen, einer führt, die anderen folgen. Das kann sich laufend ändern und bei einem guten Zusammenspiel, weiß auch jeder wer und warum er gerade dran ist.

Die Mind Mensa erlebte ihre Premiere und kam nach den vergangenen Testläufen auf den Tisch. Das Kreativtool ist interaktiv und analog, kommunikativ sowie abwechslungsreich. Mit der Mind Mensa wird der Gedankenaustausch angeregt und das bei einem genussvollem Frühstück – reden, essen, schreiben und zeichnen, nämlich auf Tischsets und –tüchern ist die Devise.

Erkenntnisse

Welche Erkenntnisse die Teilnehmer zu Haltung, Erleben und Nutzen erfahren haben, welche Ergebnisse bei den Kreativtechniken entstanden sind und wie das jetzt genau mit der Mind Mensa war, lesen Sie in den nächsten Blogbeiträgen.

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